197_2_1_1_1_de.gif Altes Testament, Buch Jesus Sirach: "Bleibe den Weinenden nicht fern, und trauere mit den Trauernden."   197_1_3_10_1.jpg

Phase 2: Aufbrechende Gefühle

    

Die zweite Phase beginnt meist zwei bis zwölf Wochen nach dem Tod des geliebten Menschen. Wenn sie nicht mit Medikamenten, Alkohol oder einem innerlichen Verhärten / Funktionieren um jeden Preis verhindert wird, ist sie die Phase der aufbrechenden Gefühle.                                           

Erlaubt sind alle Gefühle

Angst, Wut, Schmerz, Traurigkeit, Ruhelosigkeit, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Vorwürfe, Schuldgefühle ... wechseln sich ab. Gefühle, die wir oft nicht auszudrücken gelernt haben, bilden jetzt gleichsam einen chaotischen Reigen.

Während der Trauernde im Schock kaum etwas fühlt, beginnt in dieser Phase ein gewaltiger Schmerz. Er kann emotional und körperlich sehr stark sein.

Wichtig wäre es, die Gefühle zuzulassen und sich nicht mit Medikamenten, Drogen, Alkohol ... zu betäuben. Selbstverständlich können Medikamente Erleichterung bringen, wenn die Belastung zu groß wird - reden Sie bitte offen mit dem Arzt / der Ärztin Ihres Vertrauens - doch sind Trauernde im Nachhinein oft dankbar, diese reichhaltige Gefühlswelt an sich erlebt zu haben.





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