197_2_1_1_1_de.gif Aristoteles: "Was man lernen muss, um es zu tun, lernt man, indem man es tut: So wird man Baumeister dadurch, dass man baut, und Kitharaspieler dadurch, dass man spielt."  197_1_4_10_1.jpg

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Chefsache Gesundheit

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Das neueste Buch von Thomas J. NAGY, absofort erhältlich

Chefsache Gesundheit
Handbuch Betriebliches Gesundheitsmanagement 

„Eine Betriebsärztin erzählt, dass das Problem in ihrem Unternehmen leicht zu lösen wäre: der Chef müsste nur regelmäßig zum Psychiater oder zum Psychotherapeuten gehen und alle Mitarbeiterinnen wären schlagartig genesen. Denn der Fisch beginnt für sie am Kopf zu stinken.“ Das neue Buch von Thomas J. Nagy spricht Dinge direkt aus und an, doch nimmt der Autor ChefInnen auch in Schutz: „Gute Mitarbeiterinnen wissen, dass Chefinnen auch nur Menschen sind und ebenfalls Respekt, Wertschätzung, Anerkennung, Lob und all das andere brauchen. Viel zu selten hören sie solches, auch wenn sie danach gieren.“

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird anhand zahlreicher Fallgeschichten sehr praxisnah vermittelt. Ziel ist es, ChefInnen eine Orientierungshilfe zu geben, aber auch Mut zu machen, sich ernsthaft mit diesem immer wichtiger werdenden Thema zu beschäftigen. Arbeit macht nicht krank, sondern ist für die meisten Menschen sinnstiftend. Eine schlechte Organisation und Führungsschwächen können allerdings krank machen – physisch und zunehmend psychisch. Gesundheit wird oft als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, doch hat sie viele Gesichter und viele Ursachen. „Unser Gesundheitswesen ist eigentlich ein Krankheitssystem mit Krankenkassen, Krankenscheinen, Krankenhäusern“, kritisiert Nagy. Anders als die Pathogenese beschäftigt sich die Salutogenese mit der Frage, warum Menschen „trotzdem“ gesund bleiben. Wenn MitarbeiterInnen die Zusammenhänge in der Firma kennen und offen informiert werden, wenn sie Ihre Ressourcen und Kompetenzen einbringen können und dürfen, wenn sie gefragt werden und Sinn in ihrem Tun erkennen, dann sind sie auch widerstandsfähiger und motivierter.

Neben den Belastungen am Arbeitsplatz sorgen private Umstände (Scheidungen, pflegebedürftige Angehörige, Alleinerziehung, Schulden …) und bestimmte Persönlichkeits-strukturen (Perfektionismus, Minderwertigkeitsgefühle, Schuldgefühle …) für Dauerstress. Formal geht ChefInnen das Privatleben Ihrer MitarbeiterInnen nichts an, doch die Folgen davon tragen sie in voller Höhe. Dementsprechend kurzsichtig wäre es, Gesundheits-management nur auf den beruflichen Kontext zu fokussieren. Es gibt Betriebe, in denen 40 Prozent und mehr der Belegschaft Gehaltspfändungen haben, die vom Arbeitsgeber exekutiert werden müssen. Trennungen, Todesfälle oder Krankheiten wirken sich auf die Leistungsfähigkeit aus – privat und beruflich.

Leistung, Produktivität, Präsenz am Arbeitsplatz, Krankenstände sind Kennzahlen, mit denen ChefInnen ihre MitarbeiterInnen beurteilen bzw. bemessen. Humankapital und Humanvermögen sind Überlegungen, die Leistungsfähigkeit von MitarbeiterInnen als Zahl aufzuzeigen. Thomas J. Nagy kritisiert dieses mechanistische Weltbild in seinem Buch sehr streng und meint: „2004 wurde Humankapital zum Unwort des Jahres gewählt, weil dadurch Arbeitskräfte in Unternehmen degradiert und Menschen zu einer nur noch ökonomisch interessanten Größe gemacht würden.“ Dennoch versuchen ManagerInnen noch immer, den menschlichen Faktor als Kennzahl zu erfassen. 

Oftmals scheitern BGM-Projekte nicht am guten Willen, sondern an der Angst der ChefInnen vor den Folgen und vor den Kosten. „Wie viel kosten Respekt, Wertschätzung, Partizipation, Wahrnehmung, Anerkennung, Lob, Solidarität, Loyalität… nur ein paar Worte zum passenden Zeitpunkt. Nicht nur zu Weihnachten, nicht nach einem Kommunikations-seminar, sondern unmittelbar – nicht aus Kalkül, sondern zutiefst ernst gemeint.“

Beispiele aus der Praxis zeigen immer wieder, dass von BGM-Projekten auch die ChefInnen profitieren. Zum einen durch motivierte MitarbeiterInnen, die mehr Freude an der Arbeit haben und auch leistungsfähiger sind, zum anderen aber auch persönlich, da sie besser auf ihre Gesundheit achten und ebenfalls leistungsfähiger sind. Apfelverteilaktionen oder Yoga-Angebote sind ein erster Ansatz, doch Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst die gesamte Organisation. Je gesünder ein Unternehmen dasteht, desto gesünder sind auch die MitarbeiterInnen – gute Erträge sind dann eine Folgeerscheinung. Ausgepowerte, unterdrückte, kranke MitarbeiterInnen können hingegen keine Leistungen erbringen.

„ChefInnen spielen in der Championsleague, daher sollten sie so wie Spitzensportler darauf achten, von einem professionellen Team betreut zu werden“, rät Nagy. Das Angebot der interdisziplinär zusammenarbeitenden ExpertInnen erstreckt sich daher von ArbeitsmedizinerInnen und ArbeitspsychologInnen über ErnährungsberaterInnen, UnternehmensberaterInnen und SportwissenschaftlerInnen bis hin zu erfahrenen und gut ausgebildeten Coaches.

„Ideal wären Betriebliche GesundheitsmanagerInnen in Unternehmen, die entweder in Kleinbetrieben die ChefInnen selbst sind oder in Großbetrieben eine Stabsstelle für dieses Aufgabengebiet einnehmen. Unterstützt werden können beide von speziell geschulten UnternehmensberaterInnen.“ Dazu bietet Thomas J. Nagy ab Oktober 2013 mit einem Team von ExpertInnen einen Fortbildungslehrgang an.

Nähere Informationen: www.NATURAmente.at

Kontakt Thomas J. Nagy: 0664 / 840 52 40


Thomas J. NAGY studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien, an der European Systemic Business Academy sowie am Interuniversitären Kolleg in Graz/Seggau. Er arbeitet als Gesundheitswissenschaftler, Unternehmensberater, psychosozialer Berater sowie Systemischer Coach und ist Autor zahlreicher Fachbücher und CDs (Coaching am Rande des Burnout; BURNOUT – Ring of Fire; Durch die Zeit der Trauer; Schau mir auf die Lippen und hör mir zu …)
 

Chefsache Gesundheit
MeiserKlasse publishinghouse
ISBN: 978-3-9502164-8-6

Verkaufspreis: EUR 16,50  (zzgl. Versandkosten)

> zahlungspflichtig bestellen

     
     Foto: BMASK

Vorwort Sozialminister Rudolf Hundstorfer:

Ein klares Ja zum betrieblichen Gesundheitsmanagement!
Das Berufs- und Wirtschaftsleben ist so wie die gesellschaftlichen Entwicklungen schneller geworden. Immer mehr muss innerhalb kürzerer Zeit erledigt werden, wobei die Qualitätsansprüche weiter steigen. Das setzt Betriebe und ihre Belegschaften unter Druck, physische und psychische Beschwerden sind oft die Folgen.

Die Produktivität der Arbeitnehmerinnen in Österreich ist in den letzten 2 Jahrzehnten um mehr als ein Drittel gestiegen, Österreich liegt damit in Europa mit dem 4. Platz im Spitzenfeld. Gleichzeitig ist auch der Zugang zur Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension angestiegen, vor allem psychische Erkrankungen haben überdurchschnittlich zugenommen. Deshalb ist es jetzt notwendig, präventiv und nachhaltig in den Erhalt der arbeitsfähigkeit zu investieren, um ein frühzeitiges ausscheiden aus dem Erwerbsleben und damit viel persönliches Leid, aber auch hohe wirtschaftliche Folgekosten zu verhindern. Zentrale Herausforderung ist daher die Gegensteuerung des zunehmenden Drucks am Arbeitsplatz in einer sich rasch verändernden arbeitswelt. nur damit kann das gemeinsame Ziel,  möglichst lange gesund im arbeitsprozess zu bleiben und einen aktiven Beitrag in unserer Gesellschaft leisten zu können, erreicht werden. Dafür müssen allerdingsauch die passenden Voraussetzungen geschaffen werden.

Dazu gehören auf betrieblicher Ebene Arbeitsverhältnisse, die gesundheitliche Beeinträchtigungen erst gar nicht entstehen lassen. Führungskräfte, Vorgesetzte, Chefinnen und Chefs sind mit ihren Belegschaften gefordert, auf Basis einer wertschätzenden Kultur Organisationsstrukturen zu schaffen, die Gesundheit fördern. Gesundheitsmanagement ist in diesem Sinne auch Chefsache!

Belastungen entstehen nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Privatleben. Familie, Kinder, Alleinerziehung, pflegebedürftige Angehörige, Trennungen usw. sind Stressoren, die Menschen aus dem Gleichgewicht bringen können. Hinzu kommen noch Persönlichkeitsstrukturen, die antreiben und für weiteren Druck sorgen: Perfektionismus, nicht nein sagen können, sich für alles verantwortlich fühlen …

Alles zusammen lässt Menschen körperlich und seelisch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gelangen. Wer sich unter Druck fühlt, dem fallen Lösungsstrategien oft schwer, deshalb sind professionelle Unterstützungsangebote wichtig. Betriebliches  Gesundheitsmanagement ist ein interdisziplinärer konzeptansatz, der Mitarbeiterinnen und Führungskräfte gleichermaßen unterstützt, besser mit den vielfältigen Belastungen umzugehen und trotz aller Herausforderungen gesund zu bleiben.

Die Österreichische Bundesregierung unterstützt gemeinsam mit den Sozialpartnern diese wichtigen Prozesse auf vielfältige weise, z. B. durch das Programm „fit2work“, die initiativen „proFitness“ und „arbeit und Gesundheit“, aber auch durch das Österreichische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung und den Fonds Gesundes Österreich. Die Angebotspalette erstreckt sich dabei von der Bündelung von Informationsangeboten aller beteiligten Akteure in allen Fragen von Arbeit und Gesundheit über breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit für eine gesundheitsförderliche Arbeitswelt bis hin zur konkreten Planung und Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen auf betrieblicher Ebene, einschließlich dem Einsatz von Förderungen bis hin zu Arbeitsplatzadaptierungen.

Dieses Buch stellt die Position von Führungskräften in den Mittelpunkt, die eine der wichtigsten rollen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement übernehmen. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig, die Umsetzung in diesem Buch ist kompetent,
praxisnah, auf die Bedürfnisse von Führungskräften zugeschnitten und vor allem gut lesbar. Lassen Sie sich von den aufbereiteten Inhalten inspirieren und erkennen Sie, dass gesunde Führungskräfte gesunde Mitarbeiterinnen in gesunden Betrieben
führen. Betriebliches Gesundheitsmanagement rechnet sich – jeder eingesetzte Euro kommt mehrfach ins Unternehmen zurück!

Wenn Sie das für sich und ihr Team als wichtigen Entwicklungsschritt erkannt haben, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.

Dazu wünsche ich ihnen viel Erfolg!
Rudolf Hundstorfer
Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz 

 

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